Jahresrückblick

Ein turbulentes Jahr liegt hinter uns, das den Menschen viel abverlangte und auch die Freiwillige Feuerwehr Hattenhofen forderte. Trotz dieser widrigen, vor allem durch die Corona-Pandemie beeinflussten Umstände, bewiesen wir Einsatzwillen und Einsatzbereitschaft. Neben vielen Übungsstunden wurden wir zu einer für unsere Feuerwehr durchaus bemerkenswerten Zahl an Einsätzen gerufen, darunter auch sehr belastenden Ereignissen. Wir leistenden Hilfe nach Unwettern, beseitigten Gefahren im Straßenverkehr, schützten die Umwelt und versuchten unter dramatischen Umständen Leben zu retten.

Vor allem die sogenannten technischen Hilfeleistungen überwogen. So rückten wir insgesamt 11 mal zu derartigen Einsätzen aus, von der Beseitigung von Ölspuren bis hin zur Sicherung von Hubschrauberlandungen. Ein gewissen Höhepunkt bildete dabei ein ein schweres Unwetter, das am 29. Juni unser Gemeindegebiet traf. Hier wurden wir gleich zu vier unterschiedlichen Einsätzen alarmiert.

Aufgrund des bei unserer Feuerwehr vorgehaltenen Rettungssatz „Bahn“, einem speziellen Einsatzmittel für Ereignisse im Gleisbereich, rief uns die Leitstelle zu einem brennenden Güterzug. Das bekamen aber die örtlich zuständigen Kameraden schnell in Griff, worauf wir noch während der Anfahrt wieder abbestellt werden konnten. In ähnlicher Sache gerieten wir sogar einmal selbst in Not und entgingen nur knapp Schlimmeren. Unsere Einsatzmittel sollten bei einer Großübung in Germering teilnehmen. Allerdings platzte ein Reifen unseres Fahrzeuges bei der Anfahrt. Zum Glück ging die Angelegenheit glimpflich aus.

Die Ersthilfe bei medizinischen Notfällen erwies sich als weiterer Schwerpunkt. Mehrfach mussten wir Maßnahmen zur Reanimation von Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes einleiten. Darüber hinaus sorgten wir für die sichere Landung von Rettungshubschraubern und halfen bei der Bergung von Verletzten.

Auch für freiwillige Einsätze standen wir der Gemeinde zu Seite. So sicherten wir den St. Martinszug des Kindergartens und den Umzug am Volkstrauertag.

Die Feuerwehr Hattenhofen leistete in 16 Einsätzen insgesamt rund 200 Einsatzstunden. Das Löschen von Bränden ist längst nicht mehr unsere Hauptaufgabe. Wir müssen uns vielmehr sehr breit gestreuten Herausforderungen stellen. Entsprechend unserem Motto „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ setzen sich 60 Dienstleistende aus der Gemeinde für dieses Ziel ein. 

Allzeit bereit wünschen wir Euch einen guten Start ins Neujahr.

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