Am 14. März 2026 beteiligten wir uns an der groß Angelegten Katastrophenschutzübung “Ikarus” im Landkreis Fürstenfeldbruck. Die Übung erstreckte sich über zwei Tage und wurde in dem Bereich der Städte Germering und Puchheim durchgeführt. Schwerpunkt der Übung war die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden, ein aktueller Ausbildungsschwerpunkt der Feuerwehren.

Mit unserem LF10 nahmen wir mit vier Kameraden unserer Wehr sowie fünf Kameraden der FF Wenigmünchen an der Übung teil und waren im Einsatzabschnitt Schusterhäusl zur Brandbekämpfung eingesetzt. Das Übungsszenario ging von einem ausgedehnten Waldbrand nordwestlich des Germeringer Sees aus. Neben der Brandbekämpfung mussten die Einsatzkräfte unter anderem eine Leistungsfähige Löschwasserversorgung über lange Schlauchstrecken sowie durch Pendelverkehr von Tanklöschfahrzeugen aufbauen. Zusätzlich galt es verletzte Personen aus dem Waldgebiet zu suchen und retten, sowie auf eine mögliche Ausbreitung des Brandes in Richtung der Ortschaft zu reagieren.

Insgesamt waren rund 560 Einsatzkräfte von Feuerwehr, technischen Hilfswerk, Rettungsdienst, Wasserwach und Polizei an der Übung beteiligt. Unterstütz wurden die Kräfte von zwei Hubschraubern, die unter anderem Löschwasser aus der Luft einbrachten, Material transportierten.
Ziel der Übung war es die Zusammenarbeit er verschiedenen Einsatzorganisationen, die Führungsstrukturen bei Großschadenslagen sowie logistische Abläufe wie Wasserversorgung, Bereitstellungsräume und Versorgung der Einsatzkräfte zu trainieren.
Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen für den Ernstfall sind.








